VW punktet mit Touareg
Preiskrieg der US-Autobauer geht in nächste Runde

General Motors und Chrysler haben gestern als Begleitmusik zu ihren Verkaufszahlen für September die Fortsetzung des Rabattkrieges auf dem US-Automarkt verkündet.

HB/je PORTLAND. Weltmarktführer General Motors (GM) meldet für September einen Absatzzuwachs um gut 12 % auf rund 360 000 PKW und leichte Nutzfahrzeuge. Das zweistellige Plus ergab sich allerdings in erster Linie wegen des für GM schwachen Vergleichsmonats September 2002. In den ersten neun Monaten setzte der Konzern 3,5 Millionen Fahrzeuge – 3,1 % weniger als im Vorjahr – ab.

Die US-Tochter von Daimler-Chrysler meldet für September trotz der Verkaufsanreize einen Rückgang ihres Absatzes um 15 % auf 147 114 Fahrzeuge und wurde zum zweiten Mal hintereinander vom japanischen Hersteller Toyota überrundet. Der verkaufte im September 140 754 Autos oder 10,5 % mehr als ein Jahr zuvor. Der Neunmonats-Absatz lag bei Chrysler mit 1,62 Millionen Fahrzeugen um 6 % unter Vorjahr. Um dem gegenzusteuern, kündigte der Konzern höhere Rabatte auf alte und neue Modelle an. Toyota verkaufte 1,41 Millionen Einheiten, 5,3 % mehr als 2002.

Der angeschlagene Konzern Ford konnte im September vor allem durch die Einführung des überarbeiteten Truck-Modells F-150 – des meistverkauften Fahrzeuges in den USA – den Absatz stabil halten. Die Verkäufe von Trucks, Großraumlimousinen und Freizeitwagen (SUV) stiegen um 14 %, wogegen die PKW-Verkäufe um 11 % zurückgingen. Insgesamt setzte Ford einschließlich der Importmarken Jaguar, Land Rover und Volvo im September knapp 295 000 Autos oder 5 % mehr als im Vorjahr ab. Von Januar bis September 2003 schrumpfte Fords Absatz um 4 % auf 2,65 Millionen Einheiten.

Von den deutschen Herstellern verzeichnete BMW im September mit 18 828 verkauften Autos einen Zuwachs um 2 %, Mercedes-Benz mit 17 234 Einheiten einen Rückgang um 1,4 %. Porsche profitierte weiter vom Erfolg des Cayenne und verkaufte mit 2 384 Autos fast doppelt soviel wie im Vorjahresmonat. VW landete mit dem Geländewagen Touareg ebenfalls einen Volltreffer und konnte damit den September-Absatz um 1,5 % auf 27 904 Einheiten leicht steigern.

Honda, die zweitgrößte japanische Importmarke in den USA, rückt stetig näher an Chrysler heran. Honda steigerte den September-Absatz um knapp 1 % auf 106 652 Autos und den Neun-Monats-Verkauf um 11,2 % auf 1,05 Millionen Einheiten. Nissan erzielte mit knapp 70 000 verkauften Autos im September einen Zuwachs um 19,7 %, in den ersten neun Monaten mit gut 595 000 Fahrzeugen ein Plus von 5 %.

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