Der Umsatz der Marke stieg um 15 Prozent auf 9,3 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis stieg von 138 Mill. Euro im Jahr 2006 auf 305 Mill. Euro im Jahr 2007. "Positive Ergebnistreiber sind neben steigenden Auslieferungen weitere Produktivitätsverbesserungen, permanente Einsparungen bei den Materialkosten und anhaltende Fixkostenoptimierungen gewesen", sagte Finanzvorstand Fiedler.
Mittelfristig dürften die Verbindungen mit der neuen schwedischen VW
-Tochter Scania
wesentlich enger werden. "In schlechteren Zeiten könnte eine Fusion der Nutzfahrzeugsparte und Scania
auf die Agenda kommen", sagt Schwope. Experten gehen davon aus, dass der Wolfsburger Autokonzern in nächsten Jahren auch die Mehrheit am Münchner LKW-Bauer MAN
übernehmen wird. Derzeit besitzt VW
29,9 Prozent der Stimmrechte. Nutzfahrzeugchef Schaller sitzt im MAN
-Aufsichtsrat.
Dann wäre Volkswagens
Firmenpatriarch Ferdinand Piëch am Ziel, seinem Autoreich einen global wettbewerbsfähigen LKW-Riesen einzuverleiben. Zusammen mit seiner Familie und Porsche
-Chef
Wendelin Wiedeking dominiert VW
-Aufsichtsratschef
Piëch über den Großaktionär Porsche
den Kurs des Wolfsburger Autokonzerns. VW
hatte am 3. März in einem Paukenschlag die Mehrheit am schwedischen LKW-Bauer Scania
übernommen, am selben Tag kündigte Porsche
an, die Mehrheit an Volkswagen
zu übernehmen.
Selbst, wenn Volkswagen
sich mit der Übernahme von MAN
Zeit lassen sollte, wird der Konzern so schnell wie möglich Synergieeffekte heben. "In jedem Fall dürfte gemäß dem Modulsystem eine Vereinheitlichung zahlreicher Bauteile anstehen, um so Einspareffekte zu erzielen", sagt Autoanalyst Schwope.

