VW-Tochter
Bei Skoda drohen Warnstreiks

Die tschechische VW-Tochter Skoda steht im Ringen um eine deutliche Lohnerhöhung vor umfangreichen Warnstreiks der Belegschaft. Die Gewerkschaft des Unternehmens erklärte die Verhandlungen einseitig für gescheitert.

HB PRAG. Nun laufe alles auf einen Warnstreik am 17. April hinaus, sagte ein Gewerkschaftsvertreter. Dem dreistündigen Streik in dem größten Unternehmen Tschechiens könnten weitere Aktionen folgen.

„Wir planen, den Druck weiter zu steigern, was zu einem unbefristeten Streik führen könnte“, sagte der Gewerkschafter, der namentlich nicht genannt werden wollte. Skoda war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Das Management von Skoda - mit rund 7,3 Milliarden Euro Umsatz auch das wichtigste Exportunternehmen des Landes - hatte nach mehreren Verhandlungsrunden zuletzt ein Plus von zehn Prozent auf den Basislohn angeboten. Dazu sollten Boni und andere Vergütungen den Lohn insgesamt um etwa 13 Prozent steigen lassen. Die Gewerkschaften forderten jedoch mehr. Insgesamt beschäftigt die Skoda-Gruppe knapp 28 000 Mitarbeiter.

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