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VW-Tochter: Lkw-Bauer Scania meldet steigenden Auftragseingang

Die schwedische VW-Tochter Scania hat im ersten Quartal eine deutliche Belebung der Nachfrage verzeichnet. Das wird sich nach Ansicht von Konzernchef Leif Östling fortsetzen. Auf welche Märkte er dabei besonders setzt.

Scania kommt aus dem Krisentief. Quelle: Reuters
Scania kommt aus dem Krisentief. Quelle: Reuters

HB SÖDERTÄLJE. Die Auftragseingänge stiegen im Vergleich zur schwachen Vorjahresperiode um 166 Prozent, wie der Lastwagen- und Bushersteller am Mittwoch mitteilte. "Die Nachfrage, die wir im ersten Quartal gesehen haben, erwarten wir auch im zweiten Quartal", sagte Konzernchef Leif Östling. Die Auslastung der Werke werde sich im Verlauf des zweiten Jahresviertels weiter verbessern.

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Die bereits vor gut zwei Wochen vorab veröffentlichten Zahlen wurden bestätigt. Befeuert durch ein starkes Brasilien-Geschäft verdiente Scania in den ersten drei Monaten des Jahres operativ 219 Mio. Euro und erwirtschaftete einen Überschuss von umgerechnet 146 Mio. Euro. Das gute Ergebnis ist nach Angaben von Unternehmenschef Leif Östling auf eine bessere Auslastung der Werke und die im vergangenen Jahr eingeleiteten Kostensenkungen zurückzuführen. Der Umsatz stieg um vier Prozent auf 1,69 Mrd. Euro. Die Auslieferungen erreichten mit knapp 12 000 Fahrzeugen ein Plus von sechs Prozent.

Mit Blick auf den weiteren Jahresverlauf rechnet Östling in Asien mit einem Nachfrageanstieg in allen Gewichtsklassen. Das Brasiliengeschäft werde von Steuernachlässen und niedrigen Zinsen begünstigt. Auf dem europäischen Markt sieht Östling eine leichte Belebung auf niedrigem Niveau.

Auch die Konkurrenten Daimler und Volvo hatten nach den Tiefstständen im vergangenen Jahr im ersten Quartal wieder mit Gewinnen geglänzt. Der Münchener Dax-Konzern MAN will am Donnerstag seine Zahlen vorlegen. Europas größter Autobauer Volkswagen will ebenfalls am Donnerstag seine vollständigen Konzernzahlen veröffentlichen.

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