VW-Tochter: Seat nimmt China ins Visier

VW-Tochter
Seat nimmt China ins Visier

Die spanische VW-Tochter Seat will mit Hilfe von Exporten die Produktion steigern. Das Unternehmen exportiert erstmals nach China. Weitere Auslandsmärkte wie Russland und Mexiko sollen folgen.
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BarcelonaDie spanische VW-Tochter Seat exportiert erstmals Autos nach China. Der Automobilhersteller verschiffte am Dienstag im Hafen von Barcelona 250 Fahrzeuge nach Fernost. Der Konzern wolle in diesem Jahr 3500 Autos in China verkaufen, sagte Seat-Vizepräsident Ramón Paredes. Wenn das Unternehmen in China Fuß gefasst habe, wolle es auch andere Auslandsmärkte wie Russland ins Visier nehmen.

Aufgrund der Krise auf dem heimischen spanischen Automarkt wolle Seat mit Hilfe von Exporten seine Produktion steigern. „Die Märkte in Mexiko, im übrigen Lateinamerika und in Russland funktionieren sehr gut“, sagte Paredes. „Wir hoffen, dass Seat verstärkt auf die internationalen Märkte vordringen kann.“

Der Konzern, das Sorgenkind in der VW-Gruppe, will mit Produktionssteigerungen aus den roten Zahlen kommen. Die Unternehmensführung hatte im November 2011 angekündigt, dass in diesem Jahr im Stammwerk in Martorell bei Barcelona 440.000 Fahrzeuge vom Band laufen sollen. „Auf mittlere Sicht wollen wir auf 500.000 Autos im Jahr kommen“, sagte der Vizepräsident.

 

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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