VW vs Toyota vs GM
Die drei ???

Volkswagen, Toyota und General Motors kämpfen um den Titel als größter Autohersteller. Bisher ist das Elefantenrennen um die Weltspitze denkbar knapp. Was die Riesen beachten müssen, um zu gewinnen.
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DüsseldorfAlles spricht für ein Fotofinish. Glaubt man den Prognosen der Autoinstitute, dürften Volkswagen, Toyota und General Motors bereits im kommenden Jahr gemeinsam eine historische Marke überschreiten: Je zehn Millionen verkaufte Fahrzeuge. Schon heute stammen zwei von fünf verkauften Fahrzeugen aus den Werken der großen Drei. Doch wer in diesem Elefantenrennen die Nase vorn behalten wird, bleibt offen. Handelsblatt Online zeigt, wer die besten Chancen auf den Sieg hat.

Renditemeister Toyota

Bei der Rendite demonstriert der Marktführer seine Dominanz. Allein in den ersten neun Monaten des Jahren konnte Toyota 13,7 Milliarden Euro einnehmen, das sind satte 1.587 Euro Gewinn pro Fahrzeug oder eine Marge von 8,9 Prozent – die höchste im Volumensegment. Der US-Konkurrent GM kommt ohne die Europa-Tochter Opel immerhin noch auf eine Rendite von 3,8 Prozent. Rechnet man das defizitäre Europageschäft mit ein, bleibt eine Rendite von 3,1 Prozent. Auch der Betriebsgewinn legte in den ersten neun Monaten leicht auf 6,68 Milliarden Dollar zu. Im abgelaufenen Quartal lief es mit 2,64 Milliarden Dollar weitaus besser als im Vorjahr.

Bei Volkswagen fällt der Gewinn je nach Sparte extrem unterschiedlich aus. Während die Nobel-Töchter Audi und Porsche mit zweistelligen Renditen von 10,1 Prozent bzw. 18,2 Prozent im Premiumsegment vorneweg fahren, schwächeln derzeit alle Volumenmarken des Konzerns. Von den 21.215 Euro Umsatz, die mit jedem verkauften Volkswagen gemacht werden, bleiben nur 605 Euro (oder 2,9 Prozent) hängen. Die Tochter Seat schreibt weiter Verluste, obwohl die Absatzzahlen spürbar anziehen.

Kein Wunder, dass VW-Chef Martin Winterkorn bei den Wolfsburgern trotz Milliardengewinnen den Sparkurs verschärft. „Unser Fokus liegt auf einer konsequenten Kosten- und Investitionsdisziplin“, sagte Finanzchef Hans Dieter Pötsch jüngst der Nachrichtenagentur dpa. Bis 2018 wollen die Wolfsburger zu Toyota aufschließen und eine Rendite von acht Prozent erreichen.

Auf Erfolg getrimmt

Die hohen Absatzzahlen erlauben es den Marktführern, ihre Größenvorteile auch in der Produktion gnadenlos auszuspielen. Die wichtigste Waffe der Wolfsburger ist dabei der Modulare Querbaukasten (MQB), ein System, mit dem immer mehr Bauteile markenübergreifend eingesetzt werden. So basieren im Kleinwagensegment Skoda Fabia, Seat Ibiza, VW Polo und Audi A1 in weiten Teilen auf der gleichen Technik. Die Strategie spart zwar Kosten ein, birgt aber auch Risiken. Ist ein Bauteil fehlerhaft sind, sind gleich mehrere Millionen Fahrzeuge betroffen.

So mussten wegen Problemen mit Doppelkupplungsgetrieben zuletzt 1,6 Millionen Autos von fünf VW-Konzernmarken zurückgerufen werden. Ein finanzielles Desaster, das auch Spuren in der Außendarstellung hinterlässt.

Kommentare zu " VW vs Toyota vs GM: Die drei ???"

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  • VW will weltgrößter Hersteller werden, o.k.. Weshalb dann nicht schon endlich ein Modell im größten Marktsegment (große Pick-up's) im größten Automarkt der Welt (US) entwickelt wurde, dürfte wohl das Geheimnis der Wolfsburger Provinz bleiben.

  • >wow, HB, jetzt übetrefft ihrt euch aber.

    >Stimmt, Volkswagen soltle unbedingt bei euch nachfragen, denn ihr habt das >Insiderwissen?

    genau das habe ich mir auch gedacht, ich schlage Herrn Lukas als neuen Vorstandsvorsitzenden vor.

    @Handelsblatt: bitte nehmt Euch etwas zurück, das geht arg in Richtung Spiegel Online.

  • >>> Was die Riesen beachten müssen, um zu gewinnen. <<<

    wow, HB, jetzt übetrefft ihrt euch aber.

    Stimmt, Volkswagen soltle unbedingt bei euch nachfragen, denn ihr habt das Insiderwissen?

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