Wachstum
BMW verkauft im April mehr Autos

Im Vergleich zum Vorjahr konnte BMW im April weltweit mehr Autos verkaufen. Wegen der Schuldenkrise gingen die Verkaufszahlen in Europa zurück.
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München Weltweit setzte der Münchner Konzern nach Angaben von Dienstag 145.505 Fahrzeuge seiner drei Marken BMW, Mini und Rolls-Royce ab - sechs Prozent mehr als vor Jahresfrist. In den Vormonaten hatten die Verkaufszahlen deutlich stärker zugelegt. Im April konnten bei BMW gute Geschäfte in den beiden weltgrößten Automärkten China und USA Rückgänge in Europa ausgleichen, wo die Verkaufszahlen vor allem wegen Problemen in von der Schuldenkrise betroffenen Staaten um zwei Prozent nachgaben. In Portugal brach der Absatz laut einer Sprecherin um 37 Prozent ein, in Spanien um 20 Prozent.

In Nord- und Mitteleuropa legten die Verkäufe dagegen kräftig zu. In China kletterte die Zahl der Auslieferungen dagegen um 31 Prozent, in den USA um sechs Prozent. BMW-Vertriebsvorstand Ian Robertson bekräftigte, der Hersteller werde im Gesamtjahr erneut einen Absatzrekord einfahren. Nach den Bestmarken im Startquartal und im April sei der Konzern auf einem guten Weg. 2011 hatten die Münchner weltweit 1,67 Millionen Autos verkauft. In den ersten vier Monaten des Jahres 2012 waren es 571.040, das sind knapp zehn Prozent mehr.



Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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