Wachstum im Kerngeschäft
US-Rüstungskonzerne verdienen prächtig

Raytheon und Northrop Grumman haben von Januar bis März sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich steigern können.

HB WALTHAM/LOS ANGELES. Raytheon teilte am Donnerstag mit, das Ergebnis sei aufgrund einer positiven Entwicklung im Kerngeschäft um rund 30 % auf 166 Mill. Dollar gewachsen. Der Umsatz habe im Vergleich zum Vorjahresquartal um sechs Prozent auf 4,98 Mrd. Dollar zugelegt. Für 2005 erhöhte der Hersteller von Marschflugkörpern seine Gewinnerwartung aus den fortgeführten Aktivitäten um fünf Cent auf 1,85 bis 1,90 Dollar pro Anteil. Raytheon begründete die Verbesserung im Kerngeschäft vor allem mit dem höheren Gewinn durch Regierungsaufträge und niedrigeren Zinsen. Raytheon fertigt Marschflugkörper.

Raytheons Branchenkonkurrent Northrop Grumman erklärte, der Nettogewinn sei in den drei Monaten bis Ende März um 76 % auf 409 Mill. Dollar oder 1,11 Dollar je Aktie von 236 Mill. Dollar im Vorjahresquartal geklettert. Der Umsatz sei um vier Prozent auf 7,5 Mrd. Dollar gestiegen. Zum Ergebniszuwachs beigetragen hätten höhere Umsätzen und Gewinnmargen bei Schiffs- und Raketen-Geschäften sowie außergewöhnliche Kapitalerträgen durch den Verkauf von Beteiligungen. Für das Gesamtjahr hob der Konzern seine Prognosen an. Der Gewinn je Aktie soll den Schätzungen zufolge um zehn Cent auf 3,70 bis 3,85 Dollar steigen. Northrop Grumman stellt unter anderem Kriegsschiffe sowie elektronische Ausrüstungen für Flugzeuge her.

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