Wachstum soll sich fortsetzen
Porsche rast erstmals zu Milliarden-Gewinn

Trotz des Modellwechsels beim Boxster und dem 911er hat der Sportwagenbauer Porsche im abgelaufenen Geschäftsjahr beim Vorsteuergewinn erstmals die Milliarden-Marke überschritten. Absatz und Umsatz seien vor allem dank des sportlichen Geländewagens Cayenne kräftig gestiegen.

HB STUTTGART. „Wir werden beim Vorsteuergewinn die Milliarden-Grenze überspringen - dank unseres konsequenten Wachstumskurses, strenger Kostendisziplin und kontinuierlicher Effizienzsteigerungen“, teilte Vorstandschef Wendelin Wiedeking am Mittwochabend mit. Eine konkrete Zahl werde der Konzern aber erst später nennen. 2002/03 hatte Porsche vor Steuern 933 Mill. € verdient.

Nicht zuletzt wegen der bereits hohen Nachfrage nach dem erst Mitte Juli gestarteten neuen Spitzenmodell 911 sowie der für Herbst geplanten Markteinführung der zweiten Boxster-Generation gaben sich die Schwaben auch für das neue Jahr optimistisch. „Für das laufende Geschäftsjahr 2004/05 ist Porsche ungeachtet konjunktureller Unwägbarkeiten ausgesprochen zuversichtlich.“

Weitere Impulse können sich die Stuttgarter zudem durch das neue Boxster-Modell erhoffen, dessen Verkauf am 27. November in Deutschland und Anfang 2005 in den USA beginnt. Das Fahrzeug, das je nach Version über 240 oder 280 PS verfügt, wird in Paris erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. „Aufgrund der nochmals gesteigerten Attraktivität seines Produktprogramms erwartet das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr ein erneutes Wachstum“, teilte Porsche mit.

Der Umsatz in dem am 31. Juli geendeten Geschäftsjahr 2003/04 sei um 13,9 % auf 6,35 Mrd. € geklettert, teilte Porsche weiter mit. Der Absatz sei um 15 % auf 76 827 Fahrzeuge gestiegen. Zu verdanken sei dies vor allem dem Erfolg des Cayenne. Von ihm setzte Porsche 39 913 Stück ab - was mehr als der Hälfte des gesamten Absatzes entspricht. Die Absatzzahlen von Boxster und 911 brachen dagegen prozentual deutlich zweistellig ein. Produziert wurden 81 531 Fahrzeuge und damit 11,3 % mehr als im Vorjahr (73 284 Einheiten).

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