Wälzlagerhersteller einigt sich mit Gesamtbetriebsrat und IG Metall
Ina garantiert Erhaltung deutscher Standorte bis 2008

Der Wälzlagerhersteller Ina will trotz des wachsenden Wettbewerbsdrucks alle deutschen Standorte bis mindestens 2008 erhalten. Darauf hat sich die Geschäftsführung des Maschinenbau-Unternehmens am Freitag in Herzogenaurach mit dem Gesamtbetriebsrat und der IG Metall verständigt.

HB HERZOGENAURACH.Das Paket umfasst nach Angaben der Ina-Geschäftsführung je nach Standort Einsparungen zwischen vier und sechs Prozent. Zugleich sollen alle Möglichkeiten zur Sicherung der rund 14 500 deutschen Arbeitsplätze ausgeschöpft werden. Eine Beschäftigungsgarantie lehnte die Ina-Schaeffler KG ab. Mit ihrer Forderung nach einer Verlängerung der Wochenarbeitszeit von 35 auf 38 Stunden konnte sich die Ina-Geschäftsführung hingegen nicht durchsetzen. „Unsere Kostenziele sind nicht in vollem Umfang erreicht worden“, bedauerte Geschäftsführungsmitglied Kurt Mirlach. Damit stelle die Vereinbarung „nur die zweitbeste, aber eine akzeptable Lösung dar“.

Gewerkschaftsvertreter betonten, „statt eines reinen Kosteneinsparungsprogramms sind Maßnahmen festgeschrieben worden, die der qualitativen Sicherung der Arbeitsplätze dienen“.

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