Wälzlagerhersteller geht in Schaeffler-Gruppe auf
Von FAG Kugelfischer bleibt fast nur die Marke

Drei Jahre nach der Übernahme geht der traditionsreiche Schweinfurter Wälzlagerhersteller FAG Kugelfischer endgültig in der Herzogenauracher Schaeffler-Gruppe auf.

HB HERZOGENAURACH/SCHWEINFURT. Die FAG Kugelfischer AG sowie die INA-Schaeffler KG würden im kommenden Jahr zur neuen Schaeffler KG zusammengefasst, teilte INA am Mittwoch mit. Die eingeführte Marke FAG soll bestehen bleiben.

Für die Mitarbeiter des neuen Unternehmens ergäben sich keine Änderungen, hieß es. Die IG Metall erklärte dagegen, FAG werde „ausradiert“. Da es künftig keinen Aufsichtsrat mehr geben werde, bedeute die Entscheidung den Abschied von der Mitbestimmung bei FAG. Informations- und Beteiligungsrechte der Arbeitnehmer gingen verloren.

INA verspricht sich eine effizientere Nutzung gemeinsamer Ressourcen etwa bei Forschung und Entwicklung, die Beschleunigung interner Prozesse sowie bessere Entwicklungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter.

INA hatte FAG im Herbst 2001 nach einem spektakulären Kampf übernommen. Die Schaeffler-Gruppe mit INA, FAG und LuK (Bühl) erzielt als Anbieter von Wälzlagern und Zulieferer für die Autoindustrie nach eigenen Angaben mit weltweit 57 000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund sieben Mrd. €.

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