Wäschehersteller
Schiesser schreibt schwarze Zahlen

Der insolvente Wäschehersteller Schiesser ist nach Angaben des Insolvenzverwalters in die Gewinnzone zurückgekehrt. Der Konzern stehe besser da als erwartet.

HB RADOLFZELL. In diesem Jahr werde das Unternehmen in Radolfzell am Bodensee (Kreis Konstanz) schwarze Zahlen schreiben, sagte der Insolvenzverwalter Volker Grub dem Berliner "Tagesspiegel am Sonntag". Schiesser stehe besser da als erwartet. "Wir haben uns überraschend wacker geschlagen, das Geschäft läuft gut", sagte Grub dem Bericht zufolge.

Am Dienstag (7. Juli) werde der Gläubigerausschuss darüber entscheiden, ob Schiesser an externe Investoren wie beispielsweise Wolfgang Joop verkauft werden soll oder ob das Traditionsunternehmen im Eigentum der Schweizer Familie Bechtler bleiben soll. Die Entscheidung sei völlig offen: "Die Chancen stehen 50 zu 50."

Die 1875 gegründete Firma mit 2300 Mitarbeitern, 510 von ihnen in Radolfzell, hatte am 9. Februar Insolvenz beantragt. Grub hatte Anfang Mai bekanntgegeben, dass Schiesser weitermachen könne. Im Dezember 2008 waren 90 Stellen am Stammsitz gestrichen worden. Zudem gab es eine Erhöhung der Arbeitszeit ohne Lohnausgleich.

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