Walter Bau ist Mehrheitsaktionär: Züblin sieht Liquidität nach Walter-Bau-Pleite nicht gefährdet

Walter Bau ist Mehrheitsaktionär
Züblin sieht Liquidität nach Walter-Bau-Pleite nicht gefährdet

Das Stuttgarter Bauunternehmen Züblin sieht durch den Insolvenzantrag seines Mehrheitsaktionärs Walter Bau keine Auswirkungen auf das eigene operative Geschäft.

HB STUTTGART. „Die Liquidität von Züblin wird durch die Insolvenz der Walter Bau nicht beeinträchtigt“, teilte Züblin mit. Der Vorstand von Züblin wolle in Zusammenarbeit mit den Anteilseignern eine langfristige und stabile Aktionärsstruktur für Züblin erreichen, um das Unternehmen selbstständig weiter führen zu können.

Der Augsburger Baukonzern Walter Bau, der 53 Prozent an Züblin hält und an dem Züblin mit rund 13 Prozent beteiligt ist, hatte wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenzantrag gestellt. Dem waren wochenlange Bemühungen von Unternehmen und Gläubigerbanken um eine Rettung des viertgrößten deutschen Baukonzerns vorausgegangen. Ein strategisches Konzept hatte nach früheren Angaben aus Finanzkreisen eine Zusammenführung von Walter Bau mit der Nummer Drei der Branche, der Kölner Strabag-Gruppe, vorgesehen. Dabei sollte auch Züblin mit einbezogen werden.

Züblin und Walter Bau hätten sowohl auf dem deutschen als auch auf dem internationalen Baumarkt eigenständig und unabhängig voneinander agiert, hieß es bei Züblin. Im operativen Geschäft seien die beiden Unternehmen meistens Wettbewerber gewesen und hätten nur bei einigen Arbeitsgemeinschaften zusammen gearbeitet.

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