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EADS erwartet Gewinnanstieg

Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS will 2005 von der zunehmenden Erholung in der Luftfahrtbranche profitieren und erwartet einen Umsatz- und Ergebnisanstieg. Die Erlöse verbesserten sich voraussichtlich von geschätzten 32 Milliarden Euro in diesem Jahr auf 33 Milliarden Euro, teilte das Unternehmen am Freitag in München mit.

HB MÜNCHEN. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Goodwill- Abschreibungen und außerordentlichen Posten werde ein Anstieg um über neun Prozent auf mehr als 2,4 Milliarden Euro erwartet. „Die EADS bleibt auf Wachstumskurs auch in Zeiten eines schwächeren Dollars und hoher Ölpreise“, sagte ein Unternehmenssprecher.

Die Umsatzprognose basiere auf einem Durchschnittskurs von 1,30 Dollar für einen Euro, hieß es. Für das Ergebnis der Flugzeugtochter Airbus ergäben sich Verbesserungen vor allem aus der steigenden Zahl von Auslieferungen. Rund 350 bis 360 Airbus-Maschinen will das Unternehmen im kommenden Jahr an die Kunden liefern, die vollständig bereits im derzeitigen Auftragsbestand enthalten seien. Am gleichen Tag hatte die EADS bereits bekannt gegeben, dass das neue Flugzeugmodell A350 an den Start gehen kann. Die beiden Luftfahrt- und Rüstungskonzerne EADS und BAE Systems hätten die gemeinsame Tochter Airbus autorisiert, die neue A350 weltweit zu vermarkten. Im Segment Verteidigung erwartet die EADS für 2005 ein Umsatzwachstum auf 8,5 Milliarden Euro. Während die Geschäftsbereiche militärische Transportflugzeuge und Raumfahrt zunehmend zum Ergebniswachstum beitragen sollten, seien in den Segmenten Verteidigungs- und Sicherheitssysteme sowie Luftfahrt stabile Ergebnisse zu erwarten. In der kriselnden Raumfahrtsparte peilt die EADS in diesem Jahr eine schwarze Null an.

Auftragseingang und Umsatz hielten sich voraussichtlich im kommenden Jahr etwa die Waage, damit sei eine stabile Entwicklung zu erwarten, sagte der Unternehmenssprecher. Den Auftragsbestand für das kommende Jahr schätzte die EADS auf „weit über 170 Milliarden Euro“.

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