Warsteiner gewinnt
Deutsche haben keinen Durst mehr

Die deutschen Brauereien haben 2003 erneut weniger Bier auf dem heimischen Markt verkauft. Auch bei Warsteiner wurde weniger Bier ausgestoßen - dennoch konnte die Brauerei ihren Gewinn deutlich steigern.

HB BERLIN/WARSTEIN. „Wir schätzen den Rückgang auf 4 bis 5 Prozent“, sagte der Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, Richard Weber, am Freitag auf der Grünen Woche in Berlin. Der Absatz dürfte damit von 108,4 Millionen Hektoliter (hl) auf rund 104 Millionen hl gesunken sein.

Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch von 121,5 Litern in 2002 falle damit. Als einen Grund für den Rückgang nannte Weber die demographische Entwicklung. Ein erneut gutes Exportgeschäft habe die Absatzverluste im Inland nicht ausgleichen können. Nach ersten Schätzungen sind die Ausfuhren auf rund 12 Millionen hl gestiegen. Der Exportanteil habe sich von 10,2 Prozent in 2002 auf nun elf Prozent erhöht. Deutschland rangiere damit nach China und den USA beim weltweiten Bierexport auf Rang drei.

Warsteiner teilte unterdessen mit, dass sie 2003 wegen des Dosenpfands und des Rückzugs aus dem Discountergeschäft deutlich weniger Bier verkauft hat. Der Gesamtabsatz der sauerländischen Braugruppe (Warsteiner, Paderborner, Isenbeck, Weissenburger) schrumpfte um fast 13 Prozent auf gut 6 Millionen Hektoliter. Der Gruppenumsatz sank um 10 Prozent auf rund 475 Millionen Euro. Der Gewinn sei dagegen deutlich gestiegen, teilte die Warsteiner Brauerei Haus Cramer KG mit.

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