Bis dahin kann der Novartis-Chef nur hoffen, dass sich die Entscheidungen von gestern als die richtigen erweisen und dem Pharmageschäft wie angekündigt ab Mitte 2008 wieder Auftrieb geben. Die Chancen dafür sind ohne Zweifel gegeben. Mit mehr als einem Dutzend Neuzulassungen in den vergangenen Jahren fällt die Innovationsrate des Konzerns alles in allem nicht schlecht aus. Für die wichtigsten Umsatzträger, das Herzmittel Diovan und das Krebsmittel Gleevec, sind bereits Nachfolgeprodukte auf dem Markt. Galvus hat nach wie vor eine Chance, die US-Zulassung zu erhalten.
Investoren haben gute Gründe, dem Novartis-Management noch ein Jahr Zeit zu geben. Weitere Fehlschläge indessen würden ihre Geduld womöglich überstrapazieren. Spätestens Mitte 2008 sollte der Baseler Konzern beweisen, dass es wirklich nur um eine Delle geht.

