Um die besten Unternehmensmarken zu ermitteln, hat die GfK die Wertschätzung der Verbraucher in Bezug auf die Marken in rund 2 000 separaten Telefoninterviews abgefragt. Der Haushaltsgerätehersteller Miele schaffte es auf den ersten Platz, der Vorjahressieger, die Internetsuchmaschine Google, landete auf den zweiten und der Autobauer Porsche kam auf den dritten Platz.
„Mit der Auszeichnung sehen wir uns darin bestätigt, dass es für konsequente Premiumqualität immer einen Platz gibt“, sagt Miele-Geschäftsführer Reinhard Zinkann. Im Gegensatz zu anderen Wettbewerbern, die oft mit verschiedenen Marken auf unterschiedlichen Märkten unterwegs seien, setze Miele auf eine strikte Einmarkenstrategie. „Das führt zu einer höheren Glaubwürdigkeit beim Konsumenten“, gibt sich Zinkann überzeugt. Högl bestätigt: „Es besteht fast schon ein Urvertrauen der Konsumenten in die Marke Miele.“
Den Gewinnern Canon und Miele ist gemeinsam, dass beide die lange Tradition ihrer Marken als wichtiges Verkaufsargument ansehen. „Der Unternehmenswert als Markenwert wurde bei uns über viele Generationen geprägt“, sagt Zinkann. Der Wertgedanke sei dadurch tief verwurzelt.
Bereits im vergangenen Jahr hat die Studie „Best Brands“ die neue Kategorie Entscheider-Marken eingeführt. Rund 1 000 leitende Angestellte, Selbstständige und Beamte im höheren Dienst wurden dabei in Online-Interviews nach der Anziehungskraft bestimmter Marken befragt. Nach den Banken im vergangenen Jahr untersuchte die Studie dieses Mal Luxusmarken. Dabei gelangte das Modelabel Gucci auf den ersten Platz, gefolgt von den Uhrenmarken Glashütte auf Platz zwei und IWC auf Platz drei. Nach Ansicht von Högl steht Gewinner Gucci nicht nur für lange Tradition und hohe Qualität, sondern auch für eine starke Trendsetterfunktion.

