Wasserstoff-Versorgung
Linde baut Raffinerie-Geschäft aus

Der Industriegase-Konzern Linde erweitert sein Geschäft im Rohstoffsektor. Mit einer neuen Wasserstoffanlage in Finnland will Linde sein Position in der Versorgung des Raffineriesektors stärken.
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FrankfurtDer Münchener Industriegase-Konzern Linde erweitert seine Geschäfte mit der Mineralölindustrie. Für die finnische Neste Oil baue Linde eine neue Wasserstoffanlage, teilte der Dax-Konzern am Montag mit. Die Gesamtinvestitionen für beide Partner lägen bei 100 Millionen Euro. Branchenkreisen zufolge entfällt auf Linde mehr als die Hälfte. „Mit diesem wichtigen Projekt stärken wir unsere Marktposition im Bereich der Wasserstoffversorgung für den Raffineriesektor“, erklärte Linde-Vorstand Aldo Belloni.

Die neue Anlage für die Raffinerie von Neste Oil in Porvoo soll 2016 den Betrieb aufnehmen. Linde erhielt einen neuen langfristigen Vertrag zur Versorgung des Standorts mit Wasserstoff. Der Konzern versorgt Neste Oil dort bereits mit Luftgasen und erhält im Gegenzug von den Finnen Roh-Kohlendioxid zur Weiterverarbeitung.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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