Wassertochter geht an Macquarie
RWE-Aufsichtsrat stimmt Verkauf von Thames Water zu

Der Aufsichtsrat des Energiekonzerns RWE hat dem geplanten Verkauf der britischen Wassertochter Thames Water an ein Konsortium unter der Führung der australischen Bank Macquarie zugestimmt.

HB DÜSSELDORF. Der Abschluss des Verkaufs werde für Anfang Dezember erwartet, teilte das Essener Unternehmen am Samstagabend mit. RWE hatte am Montag dem Konsortium Kemble Water den Zuschlag erteilt. Der Gruppe ist der Zukauf einschließlich der Übernahme von Schulden 11,9 Milliarden Euro wert. Die Übernahme muss noch von den Kartellbehörden gebilligt werden.

Nach Angaben aus mit den Verhandlungen vertrauten Kreisen hatte Macquarie eine Konkurrenz-Offerte eines Konsortiums aus Katar und der Schweizer Investmentbank UBS um mehr als 100 Millionen Euro überboten. An Thames Water war auch ein Konsortium um den Finanzinvestor Terra Firma Capital Partners interessiert.

RWE will sich wie der Konkurrent Eon auf das margenstarke Strom- und Gasgeschäft konzentrieren und dort weiter expandieren. Weitere Einnahmen erwartet das Unternehmen aus der Trennung von seinem US-Wassergeschäft American Water, das spätestens 2007 an die Börse gebracht werden soll. RWE erwägt, die Einnahmen für Übernahmen zu nutzen. Der Konzern setzt dabei aber nach eigenen Angaben jedoch nicht auf große Akquisitionen, sondern auf „kleinere und mittelgroße“ Zukäufe.

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