Wasserversorgung
RWE verkauft Thames Water an Macquarie

Der Essener Energieversorger RWE verkauft seine britische Wasserversorgungstochter Thames Water an ein Konsortium unter der Führung der australischen Macquarie-Bank. Die Transaktion hat ein Volumen von acht Milliarden Pfund. RWE erwartet einen Buchgewinn in mittlerer dreistelliger Millionenhöhe in Euro.

HB ESSEN. RWE teilte am Montagabend mit, die Thames Water Holdings plc gehe an Kemble Water Limited, ein Konsortium unter der Führung von Macquaries European Infrastructure Fund. Der RWE-Vorstand habe dem Geschäft am Montag zugestimmt, das Votum der Kartellbehörden und des Aufsichtsrats stünden noch aus. Der Kaufpreis belaufe sich auf 4,8 Milliarden Pfund, die Verbindlichkeiten der Tochter auf 3,2 Milliarden Pfund.

Für Thames Water hatte RWE offenbar mehrere Gebote bekommen. Neben Macquarie und dem australischen Energieunternehmen Alinta sollen die Investment-Behörde von Katar sowie die britische Private-Equity-Gesellschaft Terra Firma zusammen mit der singapurischen Regierung an dem Unternehmen interessiert gewesen sein.

Der Energiekonzern hatte angekündigt, sich bis 2007 von Thames Water zu trennen. Gleiches gilt für die US-Wassertochter American Water, die RWE an die Börse bringen will. Der Konzern will sich damit für Zukäufe rüsten und sich wie der Konkurrent Eon auf das margenstarke Strom- und Gasgeschäft konzentrieren.

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