Wechsel an der Unternehmensspitze
Hintergrund: Der Siemens-Konzern

Konzernschef Heinrich von Pierer machte das über 150 Jahre alten Unternehmen mit einem Zehn-Punkte-Programm fit für das dritte Jahrtausend.

HB MÜNCHEN. Mit einem Umsatz von rund 74 Milliarden Euro und rund 417 000 Beschäftigten im In- und Ausland spielt der Siemens- Konzern weltweit in der ersten Liga. Im vergangenen Geschäftsjahr (30. September) wurde ein Gewinn von 2,4 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Das Unternehmen, das vom Erfinder und Visionäre Werner von Siemens 1847 als „Telegraphen-Bauanstalt von Siemens & Halske“ gegründet wurde, entwickelte sich schnell zum weltweit agierenden Mischkonzern. Heute steht Siemens für Hochtechnologie in verschiedenen Bereichen, von Telekommunikation über Kraftwerksbau, Medizintechnik, Verkehrstechnik bis hin zu Finanzdienstleistungen. Das Unternehmen ist in 190 Ländern tätig.

Vor etwa 15 Jahren begann ein radikaler Konzernumbau. 1999 wurde der Bauelemente-Spezialist Epcos an die Börse gebracht, ein Jahr später folgte der Chiphersteller Infineon. Seither reduzierte Siemens seinen Anteil an den beiden ehemaligen Geschäftsbereichen schrittweise und ist jetzt Minderheitsaktionär. Mit einem Zehn- Punkte-Programm sollte der Konzern fit für das dritte Jahrtausend gemacht werden. Die am Mittwoch bekannt gegebene Zusammenlegung der Handysparte ICM und des Festnetzbereichs ICN gehört zu den größten Veränderungen in den vergangenen Jahren.

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