Wechselkursentwicklung belastet zusätzlich
Koenig & Bauer verringert Verluste

Der drittgrößte Druckmaschinenhersteller der Welt, Koenig & Bauer (KBA), hat seine Verluste im ersten Halbjahr deutlich verringert. Zu schaffen machten dem Unternehmen dabei aber die hohen Kosten für Material und Energie. Der Umsatz stieg zudem nicht wie vom Vorstand erhofft, gleichwohl bekräftigt der Traditionskonzern seine Geschäftsprognosen für das Gesamtjahr.

HB WÜRZBURG. KBA habe den Verlust vor Steuern auf 4,5 Mill. € von 18,5 Mill. € vor Jahresfrist reduziert, teilte Koenig & Bauer am Freitag in Würzburg mit. Unter dem Strich blieb ein Minus von fünf Mill. € nach einem Verlust von 16,5 Mill. im Jahr zuvor.

Vorstandschef Albrecht Bolza-Schünemann begründete den Verlust mit gestiegenen Material- und Energiepreisen und negativen Auswirkungen der Wechselkursentwicklung. Er hatte bereits auf der Hauptversammlung im Juni einen Verlust im ersten Halbjahr angekündigt. Der Betriebsgewinn betrug 1,2 Mill. € im Sechsmonats-Zeitraum.

Weiterhin werde aber für 2005 ein Umsatz von rund 1,5 Mrd. € und ein zum Vorjahr erhöhter Vorsteuergewinn (2004: 15,9 Mill. €) erwartet, teilte KBA mit. Ein kräftiges Auftragswachstum im Konzern solle dies sicherstellen. Der Auftragseingang erhöhte sich im Halbjahr um 17,7 % auf 860,9 Mill. €.

Wie Branchenführer Heidelberger Druck und die Nummer zwei MAN Roland hatten die Würzburger zuletzt die Krise auf den Zeitungs- und Werbemärkten zu spüren bekommen. Im Februar hatte sich Koenig & Bauer mit seinen Beschäftigten auf flexiblere und längere Arbeitszeiten geeinigt, um günstiger produzieren zu können.

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