Wegen der Energiewende
Nord Stream will Gas-Pipeline ausbauen

Unter dem Meer hindurch leitet die Pipeline Erdgas direkt von Russland nach Deutschland. Jetzt will der Betreiber Nord Stream die Ostsee-Pipeline noch weiter ausbauen. Nötig wird das wegen des höheren Erdgasbedarfs.
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HelsinkiWegen des größeren Bedarfs an Erdgas nach der Energiewende in Deutschland erwägen die Nord-Stream-Betreiber einen Ausbau der Ostsee-Pipeline. Derzeit würden die Möglichkeiten für den Bau von ein bis zwei weiteren Leitungen geprüft, teilte das Konsortium um den russischen Energiekonzern Gazprom am Donnerstag mit.

In Kürze wolle Nord Stream in Estland die Genehmigung für die Erkundung potenzieller Pipelinestrecken unter dem Meer beantragen. Vergleichbares sei für Alternativrouten auch in anderen Ländern geplant: in Schweden, Russland, Lettland und Dänemark. Durch die Nord-Stream-Röhren strömt russisches Erdgas direkt nach Deutschland.

Die erste Pipeline nahm im vergangenen Jahr den Betrieb auf, eine zweite Leitung soll noch 2012 folgen. Dem Start waren jahrelange Planungen, Proteste von Umweltschützern und Einwände von Anrainer-Staaten vorausgegangen. Russland ist an einem direkten Export nach Deutschland gelegen, da in der Vergangenheit Streitereien mit der Ukraine die Transitwege nach Europa behindert hatten.

Der russische Monopolist Gazprom hält die Mehrheit am Nord-Stream-Konsortium, dessen Aufsichtsratschef Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder ist. Beteiligt an dem Konzern sind zudem E.ON Ruhrgas, die BASF -Tochter Wintershall, die französische GDF Suez und die niederländische Gasunie.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Nur zu!
    Dann muß das Gas für den Endverbraucher billiger werden, wenn ein Überangebot gegnüber dem jetzigen markt entsteht.
    Oder hat jemand was dagegen?

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