Wegen der Schuldenkrise
Fiat schraubt Investitionen in Europa zurück

Der italienische Autobauer hat seine Ausgaben um 500 Millionen Euro gekürzt. Besonders neue Produkte sind betroffen. Grund für die Einschnitte ist der Abschwung auf dem europäischen Automarkt.
  • 0

MailandDer italienische Autobauer Fiat fährt wegen der Schuldenkrise seine Investitionen in Europa zurück. Konzernchef Sergio Marchionne habe die ursprüngliche Summe von 7,5 Milliarden Euro um 500 Millionen Euro gekürzt, sagte ein Fiat-Sprecher am Freitag.

Der Rotstift werde vor allem bei neuen Produkten angesetzt, unter anderem bei dem Modell Grande Punto. Es würden aber keine Programme gestrichen, sondern lediglich langsamer entwickelt.

Hintergrund sei die anhaltende Talfahrt auf dem europäischen Automarkt. Dort wurden im Mai 8,7 Prozent weniger Wagen verkauft als vor einem Jahr - bereits der achte Rückgang in Folge. Von Januar bis Mai sank der Absatz bei Fiat um 17 Prozent. Zu Fiat gehört auch der US-Autobauer Chrysler.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Wegen der Schuldenkrise: Fiat schraubt Investitionen in Europa zurück"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%