Wegen Schuldenkrise
Pharmalobby will EU Zugeständnisse abringen

Die Euro-Krise könnte das Gesundheitssystem der Schuldenstaaten gefährden. Weil Länder wie Griechenland ihre Rechnungen für importierte Medikamente nicht begleichen, stoppen erste Pharmafirmen ihre Lieferungen.
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LondonDie Chefs europäischer Pharmakonzerne drängen die EU-Führung vor dem Krisengipfel in dieser Woche zu Zugeständnissen, um die Versorgung von Krisenländern wie Griechenland und Spanien mit Medikamenten zu sichern. Das Problem: Angesichts der schlechten Wirtschaftslage in Südeuropa geben die Pharmafirmen dort große Rabatte auf ihre Medikamente.

Die Pillen und Salben bleiben aber nicht in den Ländern, sondern werden in großem Stil in reiche Staaten wie Deutschland weiterexportiert, in denen die Preise normalerweise höher sind. Den Konzernen entgehen dadurch nach eigener Aussage hohe Einnahmen, die sie bräuchten, um die teure Forschung an neuen Mitteln zu finanzieren.

Andrew Witty, Chef des britischen GlaxoSmithKline -Konzerns und Vorsitzender der europäischen Pharma-Branchenvereinigung Efpia, warnte deshalb in einem Brandbrief an die EU-Führung, dass die derzeitige Politik einer Industrie mit 660.000 Jobs schade.

„In diesen außergewöhnlichen Zeiten für Europa, seine Wirtschaftsräume und seine Bürger bedeutet Business as Usual - also Schritte zur Kostensenkung, die den Markt verzerren - dass woanders investiert wird“, schrieb Witty. Der Brief, den Reuters einsehen konnte, ist unter anderem an EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy und Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso adressiert.

Die Pharmafirmen steht angesichts der Schuldenkrise vor einem Dilemma. Sollten sie die Lieferungen an bestimmte Länder wegen Zahlungsrückständen einstellen, droht den dortigen Gesundheitssystemen der Kollaps. Der moralische Druck ist deshalb groß, die Staaten weiter zu versorgen.

Ein deutsches Unternehmen zog bereits Konsequenzen. Der auf Blutplasmaprodukte spezialisierte Pharmakonzern Biotest kündigt Mitte des Monats an, wegen unbezahlter Rechnungen in Millionenhöhe seine Lieferungen nach Griechenland zu stoppen

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Pharmakonzerne bleiben auf ihren Forderungen sitzen

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  • Der Pharmabranche einfach nur noch 50% der preise zahlen, und wem es nicht passt, der kann verduften.

  • Oder die fetten Pfründe der raffgierigen Pharmaindustrie einfach per staatlichen Zugriff einfrieren. Und jeder dagegen protestierende Manager macht mal für 12 Wochen einen Lagerarbeiter.

  • Irgendwie werden wir ohne Erinnerungsphotos wohl nie auskommen? Helmut Kohl hat sein Leben lang für die Pharma-Industrie gearbeitet und war ein willfähriger Strohmann. Oggersheim und BASF sind sozusagen synonym.
    Erinnern wir uns an das System Duisenberg. Der chemische Herr hatte auf einer Reise in die USA erkannt, wie man dort Geschäfte macht, nämlich gut zu schmieren, heißt profitieren. Und so schmierte das Chemie-Kartell Helmut Kohl bis in die höchsten Ämter. Und der bedankte sich tausendfach.
    Die Gewinne der chemischen Industrie verzehnfachten sich in den 16 Jahren Kanzlerschaft. Und angemerkt, der bis dahin größte industrielle Mord, begangen von Bayer als Weltmarktführer von Blutprodukten, blieb dank Kohl folgenlos für die Verantwortlichen. Ca. 10.000 Bluter wurden durch verseuchte Produkte weltweit von Bayer tödlich infiziert. Die enthüllten Dokumente belegen: Mit vollem Wissen und vorsätzlich. Nicht ein Verantwortlicher wurde in Deutschland zur Rechenschaft gezogen.
    Der erste deutsche Umweltminister, Klaus Töpfer, war von der Firma Hoechst aufgebaut worden.

    Homo Helmut Korruptus Kohl schaffte den Europäischen Markt und die internationale Währung obendrauf. Für wen?
    Ich bin überzeugt, Angela Merkel ist Kohl‘s Mädchen äh Tochter. Wer die Lebensläufe untersucht, findet erstaunliche Koinzidenzen.
    Natürlich ist nicht jeder Kriminalist. Soll aber kein Vorwurf sein.

    Also, wie will das Volk reagieren? Am besten vielleicht mir Krokodilstränen?

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