Wegen Ukraine-Krise
Baukonzern Bauer kürzt Jahresprognose

Weniger Gewinn als erwartet: Der Tief- und Maschinenbaukonzern Bauern bekommt die Folgen des politischen Konflikts mit Russland zu spüren. Die Einnahmen sind aber wohl nicht beeinträchtigt.
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MünchenDer Tief- und Maschinenbaukonzern Bauer hat wegen des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine seine Jahresprognose gekappt. Der Gewinn werde 2014 zwischen 15 bis 20 Millionen Euro liegen und nicht zwischen 20 und 25 Millionen, wie die Oberbayern bisher vorhergesagt hatten.

„Insbesondere in Russland, wo wir seit vielen Jahren tätig sind, sind die Folgen des politischen Konflikts spürbar und die weitere Entwicklung nicht abschätzbar“, sagte Konzernchef Thomas Bauer am Donnerstag. Die Einnahmen seines Hauses sieht er indes davon nicht beeinträchtigt. Die Gesamtleistung werde wie vorausgesagt bei 1,55 Milliarden Euro liegen.

Im ersten Halbjahr weiteten die Schrobenhauser ihren Verlust auf elf Millionen Euro von knapp acht Millionen Euro im Vorjahreszeitraum aus. Der Grund dafür lag allerdings nicht in Osteuropa sondern in den USA. Dort verliert Bauer mit einem Dammprojekt Geld und musste auch mehr Steuern bezahlen. Die Gesamtleistung stieg indes um rund vier Prozent auf 749,2 Millionen Euro. Im vorbörslichen Handel verlor die Aktie mehr als fünf Prozent und war damit Schlusslicht im Kleinwerteindex SDax.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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