Wegen Umweltschäden
Exxon muss Milliardenstrafe zahlen

Ein Gericht in Maryland hat entschieden, dass Exxon über 1,5 Milliarden Dollar zahlen muss. Ein Leck in einer Pipeline hatte große Umweltschäden verursacht. Das Unternehmen will gegen dieses Urteil vorgehen.
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New YorkWegen Umweltschäden hat ein Gericht im US-Bundesstaat Maryland den US-Ölkonzern Exxon zu einer Strafzahlung über 1,5 Milliarden Dollar verurteilt. Das Unternehmen erklärte am Freitag, es werde das Urteil des Bezirksgerichts in Baltimore anfechten. Exxon habe bereits 46 Millionen Dollar für Reinigung und Regenerierung von Boden und Grundwasser aufgebracht, die durch das Leck in einer Pipeline verseucht worden seien.

Nach dem Urteil muss Exxon an die 160 Kläger mehr als eine Milliarde Dollar an Strafe bezahlen. Weitere 495 Millionen Dollar seien als Entschädigung zuerkannt worden, berichtete die Zeitung „Baltimore Sun“ unter Berufung auf die schriftliche Fassung des Urteils, das dem Blatt vorlag.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Hoffentlich bleibt es bei dem Urteil.Und hoffentlich gibt es bald ein Internationales System,welches auch Schäden in Ländern ahndet,die selbst nicht gegen den Konzern vorgehen,weil die Verantwortlichen dort geschmiert werden.

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