Wegen Unruhen
Honda kappt Auto-Produktion in Thailand

Besorgt über die politische Lage in Thailand, fährt der japanische Auto-Bauer Honda nun seine Produktion in dem Land zurück. Das Absatzziel wird man vermutlich verfehlen. Thailand ist der größte Automarkt Südostasiens.
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BangkokHonda fährt seine Produktion in Thailand wegen der monatelangen Unruhen herunter. Die politische und wirtschaftliche Lage in dem Land sei seit Anfang des Jahres besorgniserregend, erklärte der japanische Autobauer am Donnerstag. Dies führe auch zu einer Schwäche auf dem größten Automarkt Südostasiens. Honda befürchte, deswegen sein Absatzziel in Thailand von 120.000 Autos in diesem Jahr zu verfehlen.

Der Konzern kappte die Produktion in seinem Werk in Ayutthaya um fast die Hälfte und verschob den für April 2015 geplanten Start einer neuen Fabrik um bis zu zwölf Monate.

Zuvor hatte das thailändische Militär die Macht übernommen, nachdem die Demonstrationen von Gegnern und Anhängern der Regierung in den vergangenen Wochen zunehmend in Gewalt umgeschlagen waren. Die Unruhen drohen die auch stark von Tourismus und der Zulieferung für die Technologiebranche geprägte Wirtschaft zu lähmen. Allein in der Automobil-Industrie wurden in diesem Jahr mehr als 30.000 Arbeiter entlassen. Der Autoabsatz fiel im April um 33 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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