Wegfall von 500 Jobs
Conti stellt Reifenproduktion in North Carolina ein

Der Autozulieferer Continental stellt seine Reifenproduktion in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina endgültig ein. Die Fertigung soll auf günstigere Standorte übertragen werden.

HB CHARLOTTE/HANNOVER. Die Fertigung von Pkw-Reifen werde Anfang Juli stillgelegt und damit zwei Monate früher als geplant, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Fast 500 Jobs fallen weg. Künftig werden in dem Werk nur noch rund 130 Beschäftigte Vorprodukten herstellen, sagte ein Unternehmenssprecher.

Als Begründung gab Conti zu hohe Produktionskosten sowie sich verschlechternde Marktbedingungen im Reifengeschäft in Nordamerika an. „Mit den in die Höhe schnellenden Energie- und Rohstoffpreisen verschlechtern sich unsere Möglichkeiten, Reifen zu wettbewerbsfähigen Kosten herzustellen“, fügte Finanzvorstand Alan Hippe hinzu, dem inzwischen auch das verlustreiche Nordamerika-Geschäft des hannoverschen Konzerns unterstellt ist.

Continental will nach mehreren vergeblichen Anläufen 2006 die Wende im US-Reifengeschäft schaffen. Seit sechs Jahren fährt Conti dort Verluste ein. Hippe drohte in der Vergangenheit immer wieder mit einer möglichen Schließung des Werks in Charlotte. Bereits Mitte Mai baut Conti den Angaben zufolge 172 Stellen in Charlotte ab, weitere 50 Ende Juni.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%