Weiter Gespräche mit GM
US-Autogewerkschaft einigt sich mit Ford

Die Gewerkschaft United Auto Workers hat sich mit Ford sowie dem Zulieferer Visteon auf einen vorläufigen Vertrag geeinigt. Nun verhandele von den „Big Three“ nur noch die General Motors mit der Gewerkschaft.

HB DETROIT. Die vorläufige Vereinbarung mit Ford umfasst den Angaben zufolge auch den größten Zulieferer des Autobauers, Visteon. Einzelheiten des Vertrags wurden nicht bekannt. Im Vorfeld der Gespräche hatte Ford gesagt, es werde sich um die Zustimmung der UAW zur Schließung zweier Montagewerke und zweier Autoteileproduktionsstätten bemühen. Der Tarifvertrag zwischen UAW und Ford gilt für 73 000 Arbeiter und 102 000 Pensionäre.

Als größtes Hindernis bei GM gilt deren Forderung, die Selbstbeteiligung von Gewerkschaftsmitgliedern an verschreibungspflichtigen Medikamenten auf mehr als das Doppelte zu erhöhen. GM hatte wiederholt erklärt, das wachsende Kosten für die Gesundheitsversorgung seine Gewinne belasteten.

Nicht nur die Gewerkschaft, auch die drei großen Detroiter Autokonzerne haben ein Interesse an einem neuen Tarifabschluss signalisiert, um angesichts des verstärkten Konkurrenzdrucks ausländischer Automobilhersteller ohne Gewerkschaftsvertretung ein Signal der neuen Kooperationsbereitschaft zu setzen.

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