Weiter Lieferprobleme
Becks kommt mit Bierbrauen nicht hinterher

In den vergangenen Wochen wurde soviel Becks-Bier getrunken, dass die Bremer Brauerei kaum mit der Lieferung von Mehrwegprodukten hinterher kommt. Und die Lieferprobleme wegen der kräftigen Absatzsteigerung können kurzfristig wohl auch nicht gelöst werden.

HB BREMEN. Möglicherweise könnten Ende August alle Bestellungen der Kunden bedient werden, sagte ein Sprecher des Mutterkonzerns InBev am Dienstag. Exakte Voraussagen seien jedoch nicht möglich. Die Brauerei will in Einzelfällen Kunden für entfallene Lieferungen entschädigen. Das hatte der Bundesverband des deutschen Getränkefachgroßhandels (GFGH) in der „Financial Times Deutschland“ (Dienstag) gefordert.

Die Brauerei Beck hatte Anfang Juli Lieferprobleme eingeräumt. Das Unternehmen sei von der großen Nachfrage überrascht worden. An allen fünf Brauereistandorten würden Sonderschichten gefahren. Für das erste Halbjahr dieses Jahres hat der Branchendienst Inside ein Umsatzplus von rund 17 Prozent ermittelt. Nach den Verkaufszahlen im Inland ist Becks die drittgrößte deutsche Biermarke. Im vergangenen Jahr lag der Ausstoß bei rund 2,72 Mill. Hektolitern.

GFGH-Vorstand Günther Guder nannte die angekündigten Entschädigungen „ein positives Signal“. Lieferschwierigkeiten dieses Ausmaßes seien ein Einzelfall, sagte er der dpa. Zwar habe es auch bei den Marken Bitburger und Krombacher Engpässe gegeben, die Probleme seien jedoch zeitlich auf Anfang Juni beschränkt gewesen.

Guder räumte ein, dass die Mitglieder des GFGH von der Nachfrage nach Becks-Produkten auch profitierten. Mit den Biersorten „Gold“ und „Green Lemon“ habe die Brauerei erfolgreich einen Trend gesetzt.

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