Weitere Fusionen und Übernahmen in der Branche
Lanxess ist optimistisch für 2007

HB BOMBAY. Dabei hat Lanxess auch Zukäufe im Blick. Die Bilanz des Unternehmens sei inzwischen gestärkt. „Unsere Flexibilität für Akquisitionen hat sich erheblich erhöht“, sagte der Manager.

Die vor zwei Jahren von Bayer abgespaltene Lanxess hatte bereits angekündigt, sich nach einer Phase tiefgreifender Sanierung nach Übernahmen umschauen zu wollen. Lanxess könne zusätzliche Mittel von bis zu 1,5 Mrd. Euro aufnehmen, ohne das Kreditrating zu riskieren, sagte Heitmann. Auch ein Einsatz innovativer Finanzinstrumente wie Hybridkapital sei denkbar. „Wir könnten auch weitere Aktien ausgeben“, sagte er. Es gebe daher Möglichkeiten, Akquisitionen zu finanzieren, die deutlich über 1,5 Mrd. kosteten. Lanxess werde sich in dem Fall auf die günstigste Finanzierung konzentrieren.

Nach Einschätzung Heitmanns wird es in der Branche weitere Fusionen und Übernahmen geben. „Die Chemieindustrie ist in Bewegung, wir werden in den kommenden Jahren viele Veränderungen sehen.“ Vor allem im Westen sei eine Konsolidierung nötig. Lanxess könne sich auf unterschiedliche Weise daran beteiligen - etwa durch die Übernahme in Bereichen, in denen Lanxess bereits stark sei. Auch Teile größerer Unternehmen kämen in Betracht, sowie mittelgroße Firmen, die ihr Potenzial zur Zeit nicht voll ausschöpften. Lanxess habe schon unter Beweis gestellt, wie sich ein Unternehmen profitabel machen lasse. „Wir haben die Kompetenz entwickelt, die Wende bei unprofitablen oder nicht richtig geführten Geschäften herbeizuführen“, sagte Heitmann.

Indien sieht Lanxess als einen der Wachstumsmärkte für den Konzern. Das Chemieunternehmen geht davon aus, dass das Land bis 2010 in Asien am Umsatz gemessen auf Platz zwei vor Japan aufrücken wird. In den ersten neun Monaten 2006 steuerte Indien knapp 15 Prozent zum Lanxess-Umsatz in der Region Asien-Pazifik bei. Damit liege Indien nur zwei Prozentpunkte hinter Japan.

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