Weitere Zukäufe geplant
Vossloh sucht Partner für Lokomotivgeschäft

Der Bahntechnikkonzern Vossloh sucht einen strategischen Partner für sein Lokomotivgeschäft, der sich auch am Kapital beteiligen könne. Auch einen Rückzug schloss Konzernchef Gerhard Eschenröder nicht aus. Statt dessen schaut er sich lieber im Ausland nach interessanten Kaufgelegenheiten um.

HB FRANKFURT. „Wir führen Gespräche, stehen aber noch am Anfang“, sagte Eschenröder der „Süddeutschen Zeitung“ über das Lokomotivgeschäft. Sollte es sinnvoll sein, dass sich Vossloh aus der unternehmerischen Führung zurückziehe, würde man das Geschäft auch komplett abgeben. „Für einen solchen Schritt gibt es keinen wirtschaftlichen Druck. Die Auftragsbücher sind voll“, sagte Eschenröder. Vossloh produziert Lokomotiven in Kiel und im spanischen Valencia.

Vorstandschef Eschenröder verwies auf starke Schwankungen im Lokomotivgeschäft hin. Die Margen erreichten nicht das Niveau der übrigen Konzernaktivitäten.

Vossloh hält derzeit nach Übernahmekandidaten Ausschau. „Wir arbeiten sehr konkret an Akquisitionen“, sagte Eschenröder. Für Zukäufe könne der Konzern ohne Kapitalerhöhung bis zu 500 Mill. Euro aufbringen. Vor allem in Asien und in den USA wolle Vossloh besser ins Geschäft kommen. Erst kürzlich hat das Unternehmen in den USA die Weichenhersteller Pohl und Cleveland Track Material übernommen.

Vor allem im Bereich Befestigungssysteme für Schienen will das Unternehmen aus Werdohl in Nordrhein-Westfalen aus eigener Kraft wachsen. In der Sparte könne ein weiteres Werk in den USA entstehen, wenn das Unternehmen dort einen entsprechenden Auftrag an Land ziehe.

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