Weiteres Amt im Blick
Piëch will in den Audi-Aufsichtsrat

VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch will offenbar auch in das Kontrollgremium der Konzerntochter Audi einziehen. Diese Vermutung wurde dem Handelsblatt aus Unternehmenskreisen bestätigt. Das könnte seinen Rückzug aus dem Porsche-Aufsichtsratspräsidium erklären.

hz/HB FRANKFURT. "Es gibt das klare Signal, dass die Familien Porsche und Piëch bei Audi verstärkt vertreten sein wollen", zitierte die "Financial Times Deutschland" vom Freitag aus Aufsichtsratskreisen. Bis zur Hauptversammlung der VW -Tochter Audi am 7. Mai müsse feststehen, wer die Eigentümerseite im Aufsichtsrat vertritt.

Sechs Wochen vor der Veranstaltung wird nach Handelsblatt-Informationen die Einladung verschickt. Diese muss die Vorschläge für die Besetzung des Audi -Aufsichtsrats enthalten.

Piëch sitzt auch im Aufsichtsrat des Sportwagenbauers Porsche, der vor der Übernahme der Mehrheit an Volkswagen steht. Dort hatte er Anfang der Woche seinen Rückzug aus dem Aufsichtsratspräsidium angekündigt, ohne einen Grund zu nennen. Piëchs Rolle in den Kontrollgremien beider Unternehmen hatte Kritik bei internationalen Investoren ausgelöst, die Grundsätze guter Unternehmensführung verletzt sahen.

Piëchs Rückzug bei Porsche, wo er aber einfaches Aufsichtsratsmitglied bleiben will, könnte mit seinen Ambitionen bei Audi zusammenhängen, vermuten Beobachter. Er ist außerdem Aufsichtsratschef bei VW und beim LKW-Bauer MAN.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%