Weiteres Wachstumspotenzial
BMW investiert eine Milliarde in den USA

Ungeachtet des schwierigen Marktumfelds sieht BMW weiteres Wachstumspotenzial in den USA. Der Autohersteller plant daher auch Investitionen von einer Milliarde Dollar in den USA.

HB MÜNCHEN. "Wir haben keinen Zweifel daran, dass die Vereinigten Staaten heute und morgen die dominante Kraft sein werden", sagte BMW-Vertriebsvorstand Ian Robertson der Fachzeitschrift "Automotive News Europe". BMW plane daher auch Investitionen von einer Milliarde Dollar in den USA, hauptsächlich in dem Werk in Spartanburg in South Carolina, wo neben dem X6 und X5 künftig auch der X3 gefertigt werden soll.

Dabei verkenne man nicht die wirtschaftliche Situation, erklärte Robertson. BMW machen neben den explodierenden Kraftstoffpreisen auch die Dollar-Schwäche und die Folgen der Kreditkrise zu schaffen. Der weißblaue Autobauer werde all diese Stürme überstehen, "aber sie beeinflussen natürlich unser Geschäft", sagte der Manager. Die anderen Marken des Konzerns würden ebenfalls weiter wachsen.

So seien die USA der weltgrößte Markt für Rolls-Royce, auch für den neuen kleineren Wagen der Luxusmarke. Im vergangenen Jahr habe Rolls-Royce mehr als 400 Autos in den USA verkauft, das seien mehr als 40 Prozent der gesamten Jahresproduktion gewesen. Zugleich hatte der Mini in diesem Mai den Monat mit den meisten Verkäufen überhaupt, sagte Robertson. 6312 Kleinwagen seien in dem Monat in den USA verkauft worden. "Wir werden eine weitere Expansion des Mini sehen", sagte Robertson.

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