Wella und Dollarkurs sind Ursache
Procter & Gamble mit hohem Umsatz

Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble hat für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2003/2004 dank eines hohen Absatzes seines Prilosec-Mittels einen höheren Umsatz und Gewinn ausgewiesen.

HB NEW YORK. Einen positiven Ergebnisbeitrag leistete nach Firmenangaben auch der jüngst übernommene Darmstädter Haarpflegemittelhersteller Wella. Der Netto-Gewinn sei in den drei Monaten bis Ende September um 20 Prozent auf 1,76 Mrd. Dollar oder 1,26 Dollar je Aktie von 1,46 Mrd. Dollar vor einem Jahr gestiegen, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Den Umsatz wies P&G mit 12,2 Mrd. Dollar im Jahresvergleich um 13 Prozent höher aus. Allein der schwache Dollar habe zu einem Plus von drei Prozent geführt. Verliert die US-Währung an Wert, erhöht dies nach Umrechnung in Dollar die im Ausland erzielten Einnahmen.

Der Absatz des Unternehmens, dessen Produkte von Waschmitteln über Pampers-Windeln bis hin zu Pharmaerzeugnissen reichen, stieg um zwölf Prozent. Dazu habe auch Wella beigetragen. Der Hersteller von Haarpflegeprodukten war in diesem Jahr für rund sechs Mrd. Euro von P&G übernommene worden.

Für das laufende zweite Quartal sagte der Konzern ein Wachstum zwischen 14 und 19 Prozent voraus, wozu wiederum Wella und der schwache Dollar beitragen dürften. Die derzeitigen Analystenerwartungen eines Quartalsgewinns je Aktie von 1,24 bis 1,27 Dollar nannte P&G plausibel.

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