Weltgrößte Druckmesse Drupa 2004 eröffnet
Druckindustrie sieht Licht am Ende des Tunnels

Die Druckmaschinen-Hersteller in Deutschland können wieder etwas optimistischer in die Zukunft sehen. Das spürt auch die Drupa. Die weltgrößte Fachmesse für die Druck- und Medienindustrie ist am Donnerstag mit regem Besucherinteresse in Düsseldorf gestartet.

HB DÜSSELDORF. Zwei Wochen lang zeigen mehr als 1800 Aussteller aus 52 Ländern auf der Drupa 2004 ihre neuesten Produkte. Die Messe gilt als ein wichtiges Konjunkturbarometer für die Branche. Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) forderte bei der Eröffnung der drupa mehr Investitionen in Wissenschaft und Forschung.

Im Zusammenhang der Debatte um die Ausbildungsplatzabgabe begrüßte Clement die Position des Deutschen Industrie- und Handelstages (DIHT), über einen Ausbildungspakt das Angebot an Lehrstellen zu erhöhen. Clement: „Wir brauchen keine Umlage, sondern mehr Ausbildungsplätze“. Die Druckindustrie habe zu diesem Ziel einen guten Beitrag geleistet, sagte er weiter. Gleichzeitig rief Clement die Unternehmen eindringlich auf, an dem Ziel weiter mitzuarbeiten.

In der Druck- und Medienindustrie zeigt sich nach drei Jahren rückläufiger Geschäfte Licht am Ende des Tunnels. Die Unternehmen hoffen bereits 2004 auf ein Anspringen der Konjunktur. Als ein Markt mit Zukunft gilt die Verpackungssparte. Zur drupa erwartet die Messe Düsseldorf 370 000 Fachbesucher aus dem In- und Ausland. Alle 17 Messehallen sind komplett ausgebucht.

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