Weltgrößte Fachmesse "Automechanika" rund ums Auto hat begonnen
Bosch sieht weniger Auto-Reparaturen

Zur Eröffnung der Frankfurter Messe "Automechanika" verkündet der größte deutsche Automobilzulieferer Bosch, dass der Werkstattmarkt in Westeuropa mit jährlich ein bis zwei Prozent nur noch langsam wächst.

HB FRANKFURT/MAIN. Außerdem gehe die Zahl der Reparaturaufträge wegen der zunehmenden Lebensdauer der Komponenten zurück, sagte Wolfgang Chur, Geschäftsführungsmitglied der der Robert Bosch GmbH (Stuttgart) am Dienstag auf der Automechanika in Frankfurt.

Wesentliche Umsatzsteigerungen könnten die Werkstattbetriebe erzielen, indem sie auf die Sonderkonjunktur in einzelnen Marktsegmenten setzten. Chur nannte als Beispiel die moderne Dieseltechnik, die heute eine komplexe Elektronik aufweise. Der Trend zur Elektronik halte auch künftig an. Liege deren Anteil am Fahrzeugwert derzeit bei gut einem Viertel, werde er bis 2010 auf mehr als ein Drittel zunehmen, meinte der Bosch-Manager. Bosch wolle die Zahl seiner Service-Partner weltweit auf rund 20  000 verdoppeln.

Die weltgrößte Fachmesse rund ums Auto „Automechanika“ hatte am Dienstag in Frankfurt ihre Tore geöffnet. Rund 4500 Aussteller zeigen dort ihre Produkte von Ersatzteilen fürs Auto bis zu Werkstattausrüstungen. Die Veranstalter erwarten bis zum Sonntag 160  000 Fachbesucher. Zur Eröffnung gab die Messe sechs Gewinner des Innovationspreises bekannt. Die Auszeichnung erhalten unter anderem BMW und Robert Bosch für ein optisches Achsmessgerät sowie Volkswagen für eine sprachgesteuerte Bedienungsanleitung.

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