Weltgrößter Schokoladekonzern
Lust auf Süßes macht Barry Callebaut reich

Der weltgrößte Kakao- und Schokoladekonzern Barry Callebaut hat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs 2006/2007 mehr Naschwerk abgesetzt und dabei gut verdient.

HB ZÜRICH. Der Reingewinn stieg gegenüber Vorjahr um 11,1 Prozent auf 125,2 Mill. Franken (77 Mill. Euro), wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Umsatz erhöhte sich um 4,1 Prozent auf 2,307 Mrd. Franken (1,42 Mrd. Euro).

Konzernchef Patrick De Maeseneire zeigte sich für die zweite Jahreshälfte zuversichtlich und bestätigte die Drei-Jahres-Finanzziele. Danach sollen jährlich ein Volumenwachstum von 3 bis 5 Prozent, eine Betriebsgewinnerhöhung von 8 bis 10 Prozent und eine Konzerngewinnsteigerung um 12 bis 15 Prozent erzielt werden. Das nordamerikanische Verbrauchergeschäft soll überprüft werden.

Finanzanalysten bezeichneten den Halbjahresausweis als solide. Die Überprüfung des nordamerikanischen Verbrauchergeschäfts wurde in der Finanzgemeinde so gedeutet, dass Barry Callebaut den Süßwarenhersteller Brach's verkaufen wolle, der nie richtig zur Gruppe gepasst habe.

An der Schweizer Börse machten die Anleger nach dem Kursanstieg der vergangenen Monate Kasse. Der Barry-Callebaut-Kurs sank am Morgen gegenüber dem Vorabend zeitweise um bis zu 1,8 Prozent auf 876 Franken.

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