Weltgrößter Stahlhersteller
Arcelor-Mittal will Milliarden einsparen

Der weltgrößte Stahlhersteller Arcelor-Mittal tritt kräftig auf die Kostenbremse. In den kommenden fünf Jahren sollen rund vier Mrd. Dollar (2,8 Mrd. Euro) eingespart werden, wie das Unternehmen am Mittwoch in Luxemburg mitteilte.

HB LUXEMBURG. Davon sollen 600 Mill. Dollar auf den Personalbereich entfallen. Gedacht sei an eine Erhöhung der Produktivität und eine Verringerung von Arbeitsplätzen durch vorzeitigen Ruhestand, natürliche Fluktuation und "gezielte Rationalisierung", sagte Finanzchef Aditya Mittal bei einer Investorenkonferenz in London. Genauere Zahlenangaben wurden nicht gemacht. Der Kurs der Aktie legte zwischenzeitlich um knapp drei Prozent auf gut 44 Euro zu.

Das Unternehmen, das derzeit mehr als 320 000 Menschen in mehr als 60 Ländern beschäftigt, will die Energiekosten um 0,8 Mrd. Dollar senken und durch mehr Effizienz und Qualitätssteigerungen 0,9 Mrd. Dollar sparen. Größter Posten im Sparplan ist mit 1,2 Mrd. Dollar die Reduzierung der Kosten für Rohstoffe durch günstigere Konditionen beim Einkauf und durch Investitionen in die Verbesserung von Produktionsabläufen. Das Unternehmen, das 2006 durch den Zusammenschluss von Mittal Steel und Arcelor entstanden war, hatte zum ersten Quartal 2008 Fusions-Synergien in Höhe von 1,6 Mrd. Dollar ausgewiesen.

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