Weltgrößter Uhrenkonzern mit mehr Gewinn und Dividende
Swatch wächst weiter

Der weltgrößte Uhrenkonzern hat im vergangenen Geschäftsjahr erneut zugelegt. Swatch hat dennoch etwas schlechter abgeschnitten als von Analysten erwartet. Nach eigenen Angaben ist man aber sehr gut in das laufende Jahr gestartet. Zudem erhöht der weltgrösste Uhrenkonzern die Dividende und kündigte ein neues Aktienrückkaufprogramm an.

HB ZÜRICH. Den Gewinn steigerte Swatch 2004 um 4,1 % auf 512 Mill. sfr. Das Betriebsergebnis (Ebit) verbesserte sich um 9,6 % auf 651 Mill. sfr. Der Gewinn wurde, so das Unternehmen, vom schwachen Dollar stark beeinträchtigt.

Das Unternehmen will eine Dividende von 1,75 (Vorjahr 1,45) sfr je Inhaberaktie und von 0,35 (0,29) sfr je Namenaktie ausschütten. Zudem soll ein Aktienrückkaufsprogramm mit einem Volumen von 250 Mill. sfr über die zweite Handelslinie gestartet werden.

Den Start ins Jahr 2005 bezeichnete das Unternehmen als sehr positiv und viel versprechend mit einem Rekordumsatz und Rekordgewinn in den Monaten Januar und Februar. Die geografische Positionierung wurde verstärkt, was zu weiteren Marktanteilsgewinnen in allen Regionen führte, so Swatch.

Für den Umsatz 2004 hatte Swatch bereits Anfang Februar einen Anstieg von 4,7 % auf 4,152 Mrd. sfr mitgeteilt. Im grössten Bereich Uhren stieg der Umsatz um 7,3 % auf 3,135 Mrd. sfr. In Lokalwährungen entsprach das einem Plus von 9,1 %. Das Ebit erhöhte sich um 7,6 % auf 555 Mill. sfr und die Ebit-Marge blieb damit stabil bei 17,7 %.

In der Division Uhren-, Uhrwerke- und Komponentenproduktion war der Umsatz mit 1,284 Mrd. sfr um 3,6 % höher. Der Umsatz mit Dritten belief sich auf 514 (562) Mill. sfr. Das Ebit stieg um mehr als die Hälfte auf 50 (33) Mill. sfr.

Der Umsatz der Sparte elektronische Systeme lag mit 543 Mill. sfr um 6,3 % über dem Vorjahreswert und das Ebit verbesserte sich um 15,6 % auf 74 sfr.

An der schwächeren Börse gaben die stärker gehandelten Swatch-Inhaberaktien in der ersten halben Stunde 0,3 % auf 33 sfr nach und bewegten sich damit im Rahmen des europäischen Branchenindex DJ StoxxPersonal & Household Goods.

Analysten verwiesen zwar auf das schlechter als erwartete Ergebnis, kommentierten die Dividendenerhöhung und den geplanten Aktienrückkauf aber positiv. „Ein sehr positives Zeichen wird mit der erhöhten Dividende und vor allem mit dem Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 250 Mill. sfr oder rund 2,5 % der Kapitalisierung gesetzt“, so etwa Bank Vontobel-Analyst Christian Arnold. Die Zürcher Kantonalbank verwies auf den guten Start und die „aktionärsfreundlichen Massnahmen“. Befragte Analysten hatten im Durchschnitt ein Ebit von 662 Mill. sfr einen Reingewinn von 523 Mill. sfr erwartet.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%