Weltmarktanteil des Sportartiklers steigt
Adidas schafft Wende im US-Geschäft

Nach langer Durststrecke in den USA geht Adidas-Salomon auf dem größten Sportartikelmarkt der Welt wieder in die Offensive. Adidas wächst inzwischen so stark, dass im ersten Quartal trotz schwachem Dollar noch ein Umsatz-Plus von 15 Prozent auf 378 Mill. Euro herauskam

HERZOGENAURACH. „Wir haben den Turnaround im zweiten Quartal geschafft. Der Gewinn wächst stärker als der Umsatz“, sagte Erich Stamminger, Marketing- und USA-Chef bei Adidas, dem Handelsblatt. Jetzt stehe die Basis für nachhaltiges Wachstum.

Nach dem Umsatzplus von 20 Prozent im ersten Quartal rechnet der zweite Mann hinter Vorstandschef Herbert Hainer mit weiterem Wachstum in den nächsten Quartalen. Adidas wächst inzwischen so stark, dass im ersten Quartal trotz schwachem Dollar noch ein Umsatz-Plus von 15 Prozent auf 378 Mill. Euro herauskam. 2004 hatte der starke Euro noch das mühsam erreichte US-Wachstum von vier Prozent aufgefressen.

Adidas sei derzeit die am schnellsten wachsende Marke in den USA, sagte Stamminger. Seit Jahresbeginn habe Adidas zwei bis drei Prozentpunkte beim Marktanteil mit Sportschuhen zugelegt. Daten des US-Marktforschungsinstituts Sports-Scan stützen diese Aussage: Danach ist der Marktanteil von neun auf elf Prozent gestiegen. Stamminger rechnet damit, bis Jahresende die zwölf Prozent zu knacken. Die Analysten der Hypo-Vereinsbank trauen Adidas weitere Fortschritte im stagnierenden US-Markt zu und rechnen auf Dollarbasis mit einem zweistelligen Wachstum.

In den vergangenen Jahren hatte Adidas große Probleme in den USA. In den 90er Jahren fehlten die Innovationen. Ab dem Jahr 2001 verfügte Adidas über technologische Neuentwicklungen. Voller Optimismus gab Vorstandschef Hainer damals die Devise aus, ein Fünftel des US-Marktes zu erobern.

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