Weltmarktführer
Merck verkauft weniger Flüssigkristalle

Der Darmstädter Spezialchemiekonzern Merck rechnet damit, in nächster Zeit weniger Flüssigkristalle zu verkaufen. Kunden würden zunächst Vorräte abbauen. Die Kristalle werden zum Beispiel in Flachbildschirmen verbaut.
  • 0

DarmstadtDer Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck rechnet nach einem starken zweiten Quartal mit weniger Schwung in seinem Flüssigkristallgeschäft im zweiten Halbjahr. „Das Momentum wird sich abflachen, weil Kunden ihre Vorräte abbauen“, sagte Finanzchef Matthias Zachert am Mittwoch in Darmstadt. Im zweiten Quartal liefen die Geschäfte aber nach wie vor rund. „Wir sind im zweiten Quartal sehr gut unterwegs“, sagte Zachert. Merck ist Weltmarktführer bei den Kristallen, die etwa in Flachbildschirmfernsehern oder in Handy-Displays zum Einsatz kommen. Zuletzt hatte Merck seinen Marktanteil sogar auf über 60 Prozent ausgebaut.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Weltmarktführer: Merck verkauft weniger Flüssigkristalle"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%