Weltmarktführer von US-Krise betroffen
Daimler drängt nach Russland

Die Schwaben sind Weltmarktführer und bauen im Jahr mehr als halbe Million LKW. Doch die Marktschwäche in den USA verhagelt das Geschäft: Daimler braucht dringend schnelle Erfolge auf den Märkten der Schwellenländer.

HB. Weltmarktführer Daimler baut pro Jahr über eine halbe Million LKW. Mit der Marke Freightliner sind die Schwaben stark auf dem US-Markt vertreten. Entsprechend wirkt sich die Marktschwäche dort und die der schwache Dollar aus. Auch der Abschwung in Europa wird Daimler stark treffen. Entsprechend hoch ist der Druck, künftig für Ausgleich durch möglichst schnelle Erfolge in den Schwellenländer zu sorgen. Daimler hat in seine Russland-Strategie umgeschwenkt und nimmt dort Abstand vom Bau eines eigenen Werkes. Vielmehr wird die Beteiligung am russischen Marktführer Kamaz geprüft. Der langwierige Aufbau eines Vertriebsnetzes würde bei einem Einstieg entfallen. Allerdings dürfen die Schwaben keine Mehrheit an Kamaz übernehmen, was die Sache riskanter macht.

Insgesamt kann Daimler mit seiner weltweiten Aufstellung Schwächen in den etablierten Märkten noch am besten auffangen. Außerdem wirken sich die Kostenvorteile durch die weltweite Nutzung der Technologien wie etwa dem LKW-Weltmotor immer stärker aus.

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