Weltmarktführer will in zwei Jahren um ein Viertel wachsen und plant Zukäufe
Caterpillar stützt sich auf Bauboom in den USA und China

Der neue Vorstandschef von Caterpillar, James Owens, will in seinem ersten Jahr an der Unternehmensspitze mächtig Gas geben.

MÜNCHEN. Auf der weltgrößten Baumaschinenmesse Bauma in München (bis zum 4. April) bekräftige er die Prognose, im laufenden Jahr den Gewinn nach Steuern um 40 % zu steigern und den Umsatz um 12 % auf 25,5 Mrd. $ zu erhöhen. „Wir werden in zwei Jahren um ein Viertel gewachsen sein“, zeigte sich Owens zufrieden. Der derzeit schwache Dollar stärke das Exportgeschäft des Unternehmens.

Das ursprüngliche Ziel, in diesem Jahrzehnt 30 Mrd. $ Umsatz zu übertreffen, werde voraussichtlich bereits 2006 erreicht, kündigte der 57-Jährige an, der seit 30 Jahren im Unternehmen ist und bis Ende vergangenen Jahres Finanzchef war. Auch soll bis dann die Zielrendite 8,8 % vom Umsatz wieder erreicht werden. Im vierten Quartal 2003 lag Caterpillar mit einer Rendite von 5 % aber noch ein gutes Stück davon entfernt. Owens räumte ein, dass in einigen Regionen bei der Produktivität noch Hausaufgaben gemacht werden müssten. Ziel sei es in jeder Region der kostengünstigste Hersteller zu werden.

Das Wachstum des Weltmarktführers, der seine Baumaschinen in 50 US-Werken und 65 weiteren Produktionsstätten weltweit herstellt, wird vor allem vom Aufschwung des Baugeschäftes in den USA getragen. Hier erzielt Caterpillar mehr als die Hälfte seines Umsatzes. Starken Zuwachs verspricht zudem China, wo das Unternehmen aus dem US-Bundesstaat Illinois pro Jahr ein Drittel zulegt und bereits 750 Mill. $ umsetzt. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Weltmarktführer die lange Durststrecke nach der Asienkrise überwunden und den Umsatz um 13 % auf 22,7 Mrd. Euro und den Gewinn nach Steuern um 38 % auf gut 1 Mrd. $ gesteigert.

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