Weltweit anziehende Nachfrage nach Werkzeugmaschinen
Gildemeister rechnet nun mit mehr Umsatz 2004

Aufgrund der weltweit anziehende Nachfrage nach Werkzeugmaschinen hat die Bielefelder Gildemeister AG im ersten Halbjahr bei einem Umsatzanstieg einen Gewinn erzielt. Für das Gesamtjahr hob Gildemeister seine Umsatzprognose leicht an, wonach nunmehr ein Plus von über fünf Prozent angepeilt wird statt bislang drei bis fünf Prozent.

HB DÜSSELDORF. Von Januar bis Juni sei bei einem Umsatzplus auf 490,5 (Vorjahr 470,8) Millionen Euro ein Gewinn vor Steuern von fünf (minus 1,5) Millionen Euro erzielt worden, teilte der Werkzeugmaschinenbauer am Donnerstag mit. Unter dem Strich verbuchte der Konzern einen Gewinn von 0,7 Millionen Euro nach einem Verlust von 5,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Auftragseingang sei um 15 Prozent auf 542,4 (471,7) Millionen Euro gestiegen. Dabei erhielt Gildemeister den Angaben zufolge aus dem Inland Aufträge in Höhe von 247,4 Millionen Euro (plus 14 Prozent) und aus dem Ausland 295,0 Millione Euro (plus 16 Prozent).

Für das Gesamtjahr hob Gildemeister seine Umsatzprognose leicht an, wonach nunmehr ein Plus von über fünf Prozent angepeilt wird statt bislang drei bis fünf Prozent. Das Ziel einer deutlichen Gewinnsteigerung wurde bekräftigt aber nicht präzisiert. „Unser Ziel bleibt es, die Dividendenfähigkeit wieder zu erlangen“, hieß es lediglich. Hierzu hatte Vorstandschef Rüdiger Kapitza im März erklärt, für die Zahlung einer Dividende müsse Gildemeister einen Gewinn vor Steuern von „deutlich über 20 Millionen Euro“ erzielen. In einem Gespräch hatte er zum Jahresbeginn angekündigt, 2004 werde das Vorsteuerergebnis nahezu verdoppelt. In dem für den Maschinenbau schwierigen Vorjahr hatte der Konzern bei einem Umsatz von 977,8 Millionen Euro einen Verlust nach Steuern von 3,9 Millionen Euro verbucht. Vor Steuern lag indes der Gewinn bei 10,3 Millionen Euro. Die Aktie notierte im frühen Handel mit 6,40 Euro rund ein Prozent im Plus.

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