Weltweit fünftgrößter Triebwerksbauer
Börsengang von MTU Aero Engines bleibt ungewiss

Der Triebwerksbauer MTU Aero Engines hat noch keine Entscheidungen über einem möglichen Börsengang getroffen.

rtr MÜNCHEN. „Entscheidungen über Einzelheiten sind noch nicht getroffen worden“, sagte der neue MTU-Chef Udo Stark bei einem Treffen mit Journalisten am Dienstag. „Zeitungsberichte, wonach das Münchner Unternehmen bis zur Luftfahrtmesse in Le Bourget am 13. Juni an der Börse gelistet sein wolle, bezeichnete er als Spekulation.

„Daran möchte ich mich nicht weiter beteiligen“, sagte Stark nur. Börsenreif wäre MTU bis Mitte dieses Jahres allerdings, bekräftigte Stark. „Das gilt nach wie vor. Zum abgelaufenen Geschäftsjahr äußerte sich Stark, der seit Januar Chef des weltweit fünftgrößten Triebwerksbauers ist, positiv. Details nannte er nicht. Diese sollten am 28. April auf der Bilanzpressekonferenz mitgeteilt werden. Umsatz und Ergebnis lägen jedoch über Vorjahr. 2003 hatte MTU 1,93 Milliarden Euro umgesetzt.

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