Weltweiter Absatz im Mai um 11,9 Prozent gesteigert
BMW bleibt auf der Überholspur

Der Autobauer BMW hat dank seiner neuen Modelle X3 und 6er seinen weltweiten Absatz im Mai zum dritten Mal in Folge deutlich gesteigert. Auch für das Gesamtjahr werden Spitzenwerte für die drei Marken BMW, Mini und Rolls-Royce erwartet. Damit stehen die Münchener deutlich besser dar, als der von Absatzeinbrüchen geplagte Stuttgarter Erzrivale Mercedes.

HB MÜNCHEN. "Die BMW Group hat ihre Spitzenposition bei der Absatzentwicklung gegenüber den relevanten Wettbewerbern im Mai weiter gefestigt“, erklärte der Konzern am Montag in München. In den USA verbuchte das Unternehmen mit 27 819 (Vorjahr 25 768) Fahrzeugen sogar einen Rekord. Auf dem Heimatmarkt hielt zudem die bereits in den Vormonaten verspürte Belebung an, so dass BMW hier den Absatz ebenfalls um 8,8 % auf 25 575 Automobile erhöhen konnte.

Insgesamt steigerte BMW den Konzernabsatz nach eigenen Angaben im Mai um 11,9 % auf 105 655. Die Kernmarke BMW legte dabei sogar um 12,9 % auf 90 268 Einheiten zu. „Getragen wird diese Entwicklung von allen Modellen. Auf sehr positive Resonanz stoßen insbesondere die seit Januar des Jahres verfügbaren Modelle BMW X3 und BMW 6er.“ Mit der X3-Baureihe hatten die Münchener als erster Premium-Autobauer einen hochpreisigen kleineren Geländewagen auf den Markt gebracht. Zugleich bietet BMW mit dem 6er nach langer Pause wieder ein Luxus-Coupé an.

Auch beim Mini, von dem bald die Cabrio-Variante auf den Markt kommt, reißt die Nachfrage offenbar nicht ab: „Der Mini erfreut sich auf allen Märkten nach wie vor großer Beliebtheit“, hieß es. Insgesamt sei der britische Kleinwagen im Mai 15 323 Mal verkauft worden - 5,7 % häufiger als vor einem Jahr. Dieser Trend werde sich vermutlich mit Einführung der Cabrio-Variante noch nach oben entwickeln, hieß es ausblickend. In den ersten fünf Monaten hat BMW konzernweit mit 477 070 Fahrzeugen 6,5 % mehr Einheiten als im Vorjahr verkauft.

Die Daimler-Chrysler-Tochter Mercedes hatte am Freitag bedingt durch Modellwechsel für Mai einen weltweiten Absatzeinbruch von 9,2 % ausgewiesen. Die Stuttgarter wollen den Rückstand aber bis Jahresende wieder aufholen.

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