Weltweites Wachstum brachte Anheuser-Bush höheren Gewinn
Analysten hatten von Anheuser-Bush noch mehr erwartet

Starkes Wachstum des internationalen Geschäfts, auch durch die Übernahme der chinesischen Harbin Brewery, hat dem US-Brauereikonzern Anheuser-Busch im dritten Quartal einen deutlich höheren Gewinn gebracht.

HB NEW YORK. Zugleich sagte der Konzern weiteres Gewinnwachstum für dieses und nächstes Jahr voraus. Der Aktienkurs gab an der Wall Street nach.

In den drei Monaten sei der Netto-Gewinn auf 684 Millionen Dollar oder 85 Cent je Aktie gestiegen von 64 Millionen Dollar oder 80 Cents je Anteilschein vor einem Jahr, teilte der in St. Louis ansässige Hersteller der beliebten Marke „Budweiser“ am Mittwoch mit. Zu dem höheren Gewinn hätten auch Preiserhöhungen für einzelne Marken, wie zum Beispiel „Bud Light“ beigetragen. Analysten hatten im Schnitt einen Gewinn von 85 Cent je Aktie vorausgesagt.

Den Brutto-Umsatz wies Anheuser-Busch mit 4,68 Milliarden nach 4,47 Milliarden Dollar im Vorjahr aus. Die Netto-Erlöse seien ohne Berücksichtigung der Verbrauchssteuern auf 4,08 (3,88) Milliarden Dollar gestiegen. Das Absatzvolumen sei um 8,5 Prozent ausgeweitet worden, dagegen auf dem wichtigsten Markt des Konzerns, den USA, nur um 0,1 Prozent.

Für das laufende Jahr sagte der Bierbrauer eine Steigerung des Gewinns je Aktie um zehn bis elf Prozent voraus. Darin sei der Gewinn aus einem Rohstoff-Hedge-Geschäft nicht berücksichtigt. 2005 erwarte das Unternehmen ein Wachstum des Gewinns je Anteilschein in einer Spanne zwischen sieben und zehn Prozent.

Anheuser-Busch-Aktien verloren an der Wall Street fast ein Prozent auf 49,87 Dollar.

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