Weniger Erstzulassungen
Automarkt kommt nicht in Schwung

Am deutschen Automarkt ist weiter keine Trendwende hin zum Besseren in Sicht. Im ersten Halbjahr 2003 stagnierte der Handel mit neuen und gebrauchten Autos.

HB/dpa FLENSBURG. Von Januar bis Juni wurden knapp 1,68 Mill. Neuwagen angemeldet, das waren 0,9 % weniger Erstzulassungen als im Vorjahreszeitraum, teilte das Kraftfahrt- Bundesamt (KBA) am Dienstag in Flensburg mit. Auch gebrauchte Autos waren nicht so gefragt wie im ersten Halbjahr 2002. Mit insgesamt 3,4 Mill. Halterwechseln lag die Zahl um 1,6 % unter dem Vorjahreswert.

Mehr Fahrzeuge haben im ersten Halbjahr 2003 die Opel/GM-Gruppe, der französische Hersteller PSA (Citroën/Peugeot) und fast alle japanischen Hersteller verkauft. Zum Teil deutliche Einbußen mussten die Ford-Gruppe, BMW, Fiat und Daimler-Chrysler hinnehmen, geht aus der KBA-Statistik hervor. Der VW-Konzern konnte seine Vorjahreszahlen halten, wobei die Marken VW und Audi geringere Zulassungszahlen verbuchten, Seat und Skoda dagegen zulegten.

Aufgrund der Zahlen allein für Juni zeigte das KBA nicht viel Hoffnung, dass sich der Markt sich erholt. Im Juni wurden 299 000 Autos zugelassen, 3,0 % weniger als im Juni 2002. Gleichzeitig wechselten 561 000 Autos den Besitzer. Dies war ein Plus von 1,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%